Risikesh
Diwali, das wichtigste hinduistische Fest (zumindest in Nordindien) war zu feiern und wo könnte man es besser feiern als in Rishikesh, der inoffiziellen Welthauptstadt des Yoga!
Vera, Eva´s alte Schulfreundin lud uns und ihre Praktikantin Florence in die Wochenendhütte ihres Freundes ein. Für Unterkunft war also gesorgt und frohen Mutes machten wir uns um 5:30 frühster Frühe auf zum Bahnhof, um ein gemütliches, verlängertes Wochenende in Mitten von Natur und Yogis zu verbringen. Zugfahrt war ganz angenehm, bis auf die Umstände das der Zug zwar rechtzeitig da war, aber erst 2h später abfuhr (2h Schlaf, verdammt) und das die Mädels die Aufmerksamkeit SÄMTLICHER männlichen und einiger weiblicher Inder im Zug erregten und vor lauter Fotoposing keinen ordenlichen Schlaf bekammen. Später sagte uns dann ein Inder, dass wir keine Fotos machen lassen sollten, da diese mis-geused werden. Jami.
Angkommen am Bahnhof, wurden wir von äußerst freundlichen Hausbediensteten begrüßt
und via Jeep und Ambassador (bestes Auto ever) in unser gemütliches Wochenendhütterl gebracht.
Hütterl is vielleicht nicht der ganz treffende Ausdruck für ein Anwesen mit Helikopterlandeplatz, Tennisplatz, künstlichem Wasserfall, Tempel, Tiergehäge und eigener Wohnanlage für die 25! Hausbediensteten + Familien. Das "Hütterl selber war auch ganz net, es gab verschiedene Schlafzimmer zu Auswahl ich nahm das Größte, dafür konnten die Mädels im Kate Moss Zimmer schlafen. Am ersten Tag erhielten wir Besuch von Sam, dem Halbbruder von Veras Freund, der mit ein paar Freunden auf einen gemütlichen Umtrunk vorbeiflog (ich will auch so einen helikopter, verdammt). Das Wochenende wurde dann verbracht mit essen, wandern (wunderschöne Landschaft und endlich mal saubere Luft), Rafting (mit Speedboot rauf, mit Schlauchboot runter, Ganges rules) Besuch eines Yogis (keine Ahnung, irgendwas von Krishna, Krishna) , essen, trinken (endlich wieder mal Wein), gemütlichen Quatschen am Lagefeuer (wir ham einen eigenen Servant ghabt der nur für die konstante Glut des Lagerfeuerers verantwortlich war. Alles in allem ein spitzen Wochenende, ohne Franzosen und mit lustigen Österreichern (mir san halt schon cool).
Retour gings dann wieder per Zug, nur diesmal Executive Class und in 4 1/2 h statt 11.
Bei Karen übernachtet, nächster Tag Abflug nach Goa!
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