Strände. Sonne. Cahwewschnaps. Kann da noch was schiefgehen?
Die Antwort ist: ja
Warum? Franzosen! ÜBERALL!!! Franzose nimmt dir Platz am Strand, Franzose steht in deiner Sonne, Franzose schüttet im Suff deinen Fani aus. Das Schlimmste dabei war, das ich mit drei Franzosen unterwegs war, also mich gar nirgends vor ihnen verstecken konnte. Nicht nur (ok, hauptsächlich) ihre furchtbare Sprache (am Anfang findet mans ja noch net und charmant, aber a. sprechen sie die ganze Zeit franzakisch, auch wenn man die Sprache nicht versteht, b. singen sie franzakisch sobald sie auch nur ein izi wizi Schlückchen Bier gesiept haben - und sie singen furchtbar schlecht), weiters suchen sie fortwährend Gründe für einen Streik. Rikshafahrer verlang 30cent zuviel? WIR STREIKEN! Da wird lieber der Rikshafahrer beschimpft und 1h Fußmarsch bei 35 Grad in Kauf genommen, bevor man auf das Ungeheuerliche Angebot des 40€ im Monat verdienenden Rikshadrivers zurückkommt. Wenn man sich dann den Luxus leistet, die 2€ bezahlt und an ihnen vorbeifährt wird man sogar noch angepöbelt von dem Pack.
Anonsten war Goa aber sehr net. Das Essen ist eine Mischung aus südindischer und portugisischer Küche, es gibt viel Fisch, und Meeresfrüchte konnte man auch mal wieder essen. Goa selbst ist hübsch, aber nicht umwerfend, (ok verglichen mit Lignano is es äußerst umwerfend) hat aber doch einen gewissen Charme, dem man sich schwer entziehn kann.
So sind die 5 Tage in Goa recht flott vergangen, weiter gings nach Mangalore.
Samstag, 29. November 2008
Risikesh
Diwali, das wichtigste hinduistische Fest (zumindest in Nordindien) war zu feiern und wo könnte man es besser feiern als in Rishikesh, der inoffiziellen Welthauptstadt des Yoga!
Vera, Eva´s alte Schulfreundin lud uns und ihre Praktikantin Florence in die Wochenendhütte ihres Freundes ein. Für Unterkunft war also gesorgt und frohen Mutes machten wir uns um 5:30 frühster Frühe auf zum Bahnhof, um ein gemütliches, verlängertes Wochenende in Mitten von Natur und Yogis zu verbringen. Zugfahrt war ganz angenehm, bis auf die Umstände das der Zug zwar rechtzeitig da war, aber erst 2h später abfuhr (2h Schlaf, verdammt) und das die Mädels die Aufmerksamkeit SÄMTLICHER männlichen und einiger weiblicher Inder im Zug erregten und vor lauter Fotoposing keinen ordenlichen Schlaf bekammen. Später sagte uns dann ein Inder, dass wir keine Fotos machen lassen sollten, da diese mis-geused werden. Jami.
Angkommen am Bahnhof, wurden wir von äußerst freundlichen Hausbediensteten begrüßt
und via Jeep und Ambassador (bestes Auto ever) in unser gemütliches Wochenendhütterl gebracht.
Hütterl is vielleicht nicht der ganz treffende Ausdruck für ein Anwesen mit Helikopterlandeplatz, Tennisplatz, künstlichem Wasserfall, Tempel, Tiergehäge und eigener Wohnanlage für die 25! Hausbediensteten + Familien. Das "Hütterl selber war auch ganz net, es gab verschiedene Schlafzimmer zu Auswahl ich nahm das Größte, dafür konnten die Mädels im Kate Moss Zimmer schlafen. Am ersten Tag erhielten wir Besuch von Sam, dem Halbbruder von Veras Freund, der mit ein paar Freunden auf einen gemütlichen Umtrunk vorbeiflog (ich will auch so einen helikopter, verdammt). Das Wochenende wurde dann verbracht mit essen, wandern (wunderschöne Landschaft und endlich mal saubere Luft), Rafting (mit Speedboot rauf, mit Schlauchboot runter, Ganges rules) Besuch eines Yogis (keine Ahnung, irgendwas von Krishna, Krishna) , essen, trinken (endlich wieder mal Wein), gemütlichen Quatschen am Lagefeuer (wir ham einen eigenen Servant ghabt der nur für die konstante Glut des Lagerfeuerers verantwortlich war. Alles in allem ein spitzen Wochenende, ohne Franzosen und mit lustigen Österreichern (mir san halt schon cool).
Retour gings dann wieder per Zug, nur diesmal Executive Class und in 4 1/2 h statt 11.
Bei Karen übernachtet, nächster Tag Abflug nach Goa!
Dienstag, 4. November 2008
Wertes Publikum!
Erstmals moecht ich mich in aller Form fuer die grobe Vernachlaessigung meines heissgeliebten Blogs entschuldigen. Ich hatte einfach zu viel Spass, um meine wertvolle Zeit mit blogschreiberei zu vergeuden. Da ich nun aber ausschliesslich mit meinen Franzakischen Freunden unterwegs bin, ist der Spass level schon soweit gefallen, dass ich wieder blogen kann.
Was hat sich also getan im letzten Monat?
Amritsar
Heilige Stadt der Sikh, bekannt fuer Goldenen Tempel. Sikhismus is eine lustige Religion, die man hauptsaechlich in Indien findet. Der maennliche Sikh, ist von seinen indischen Artgenossen dadurch zu unterscheiden, dass er einen, meist mit dem Hemde farblich abgestimmten, Turban traegt sowie ueber einen staatlichen Rauschebart verfuegt. Dies liegt daran, das sie sich lebtags die Haare nicht stutzen. Die Religion selbst ist eine Mischung aus Hinduismus und Islam, sprich es gibt nur einen Gott aber der ist dafuer ein blauer, Haschischrauchender Elefant. (oder so, Deteilfreaks sei Wikipedia empfohlen)
Einer der Grundsaetze des Sikhismus ist, dass jeder Reisende in Sikh Tempeln gratis schlafen und essen kann, was ich persoeblich recht nett finde. Natuerlich haben wir diese Nettigkeit sofort ausgenutzt und die erste Nacht in Amritsar gleich im Tempel verbracht (jaja, da freut sich der Sparefroh ueber EUR 1,50 mehr im Geldboerserl). Der goldene Tempel selbst ist auch sehr schoen, nette Stimmung und wirklich freundliche Sikh.
Weiters haben wir uns in Amritsar den bislang strangesten Hindutempel angeschaut. Fuer die jenigen von euch die schon im Prater waren sag ich nur DAS FUNHAUS!. Man muss durch Hoellen kreichen, durch Wasser watten, hat Spiegelwaende und natuerlich hunderte mehr oder weniger merkwuerdige Statueten die herumstehen. Meines erachtens ein durchaus gangbarer Weg auch fuer die werte kath. Kirche JESUSLAND!!! mehr Entertainment ist gefragt, so muss Glaube sein. Wenn man aus dem Tempel rauskommt ist man ausserdem noch fruchtbarer, zumindest stand das im dort ausgeteilen Flyer.
Sonst war die Stadt nicht wirklich spannend ham uns noch das Maharadscha Dingstibumsti Museum angeschaut, welches so schlecht war, dass ich jetzt aus Respekt vor Land und Leuten, gar nicht mehr darauf eingehen will.
Next weekend: Delhi
Fernsehn, essen, schlafen - sehr angenehm.
Erstmals moecht ich mich in aller Form fuer die grobe Vernachlaessigung meines heissgeliebten Blogs entschuldigen. Ich hatte einfach zu viel Spass, um meine wertvolle Zeit mit blogschreiberei zu vergeuden. Da ich nun aber ausschliesslich mit meinen Franzakischen Freunden unterwegs bin, ist der Spass level schon soweit gefallen, dass ich wieder blogen kann.
Was hat sich also getan im letzten Monat?
Amritsar
Heilige Stadt der Sikh, bekannt fuer Goldenen Tempel. Sikhismus is eine lustige Religion, die man hauptsaechlich in Indien findet. Der maennliche Sikh, ist von seinen indischen Artgenossen dadurch zu unterscheiden, dass er einen, meist mit dem Hemde farblich abgestimmten, Turban traegt sowie ueber einen staatlichen Rauschebart verfuegt. Dies liegt daran, das sie sich lebtags die Haare nicht stutzen. Die Religion selbst ist eine Mischung aus Hinduismus und Islam, sprich es gibt nur einen Gott aber der ist dafuer ein blauer, Haschischrauchender Elefant. (oder so, Deteilfreaks sei Wikipedia empfohlen)
Einer der Grundsaetze des Sikhismus ist, dass jeder Reisende in Sikh Tempeln gratis schlafen und essen kann, was ich persoeblich recht nett finde. Natuerlich haben wir diese Nettigkeit sofort ausgenutzt und die erste Nacht in Amritsar gleich im Tempel verbracht (jaja, da freut sich der Sparefroh ueber EUR 1,50 mehr im Geldboerserl). Der goldene Tempel selbst ist auch sehr schoen, nette Stimmung und wirklich freundliche Sikh.
Weiters haben wir uns in Amritsar den bislang strangesten Hindutempel angeschaut. Fuer die jenigen von euch die schon im Prater waren sag ich nur DAS FUNHAUS!. Man muss durch Hoellen kreichen, durch Wasser watten, hat Spiegelwaende und natuerlich hunderte mehr oder weniger merkwuerdige Statueten die herumstehen. Meines erachtens ein durchaus gangbarer Weg auch fuer die werte kath. Kirche JESUSLAND!!! mehr Entertainment ist gefragt, so muss Glaube sein. Wenn man aus dem Tempel rauskommt ist man ausserdem noch fruchtbarer, zumindest stand das im dort ausgeteilen Flyer.
Sonst war die Stadt nicht wirklich spannend ham uns noch das Maharadscha Dingstibumsti Museum angeschaut, welches so schlecht war, dass ich jetzt aus Respekt vor Land und Leuten, gar nicht mehr darauf eingehen will.
Next weekend: Delhi
Fernsehn, essen, schlafen - sehr angenehm.
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