Da die Finanzkrise ja derzeit in aller Munde ist, und Arbeitsplaetze der Reihe nach vernichtet werden, ist es vielleicht an der Zeit, dass wir uns Gedanken zur Neugestaltung unserer Arbeitswelt machen. Viele Jobs wie z.B. Investmentbanker oder Immobilienmakler werden bei uns in absehbarer Zeit nicht mehr benoetigt. Doch was sind die Alternativen? Ein kurzer Blick ueber den Tellerrand, ins wunderschoene Indien, zeigt uns, dass es noch genug Potential an herausfordernden und spannenden Beschaeftigungsmoeglichkeiten gibt. so zum Beispiel:
1. Rechnungsstempler
Rechnungsstempler ist ein wunderbarer, wertschoepfung generierender indischer Job. Die Aufgabe des Rechnungsstemplers liegt darin, Kunden am verlassen eines Geschaeftes zu hindern, so lange diese nicht einen Stempel auf ihrer Rechnung haben. Die Kunden, die zuvor bereits an der Kassa warten durften nach Bezahlung ihrer Rechnung zum Rechnungsstempler gehen, welcher ihnen dann einen Stempel auf die Rechnung stempelt. Erst dann darf der Kunde das Geschaeft verlassen.
Anforderungsprofil:
Stempeltechnische Grundkenntnisse, ein ruhiges sonniges Gemuet
Jobaussichten:
Ausgezeichnet, Rechnungsstempler sind in JEDEM GEschaeft eingestellt
2. Automatenbedienungsfachkraefte
Was waeren Cola-, Kaffee- oder Parkscheinautomaten ohne ihre kundigen Automatenbedienungsfachkraefte. ABFKs stehen neben dem Automaten und warten auf Kundschaft. Kommt diese nehmen sie das Geld entgegen und druecken einen Knopf. Dann warten sie auf die naechste Kundschaft. Die hohe Kunst der ABFKs besteht darin, fuer diesen Prozess des GEld entgegennehmens und des knopfdruecken IMMER mindestens 10min zu benoetigen.
Anforderungsprofil:
Knopfdrucktechnische Fachkenntnisse, voellige Abstinenz Grundrechnungstechnischer Grundkenntnisse, ein ruhiges, sonniges Gemuet
Jobaussichten:
Ausgezeichnet, kein Automat ohne MINDESTENS eine ABFK
PS: Eine Subspezies der ABFKs sind die Aufzugsbedienungsfachkraefte, welche schon als kleine Kinder in Aufzuege gesteckt werden und dort Tag aus Tag ein Knoepfchen druecken duerfen. Als Bonus gibt es hier kostenlose indische Fahrstuhlmusik 14h am Tag, welche jedes mal wenn die Tuere sich oeffnet neu startet - herrlich.
3. Bewaesserer
Um die umfangreichen Gruenanlagen meiner hiesigen Laendereien zu bewaessern braucht es natuerlich hervorragend geschultes Personal. Einer dieser Spezialisten ist der Bewaesserer, welcher sich mit einem Wasserschlauch bewaffnet aufmacht um Feuchtigkeit ins Pflanzenleben zu bringen. Dazu stellt er sich in einem nach Monte Carlo Methode ermittelten Plaetzchen auf dem Rasen und verhart dann mind. eine Stunde auf dieser Stelle ohne sich zu bewegen. Ist der Rasen dann 5 bis 10 cm unter Wasser, bewegt er sich (nach angemessener Pause selbstverstaendlich) 5 Meter weiter und wiederholt das Procedere.
Anforderungsprofil:
ruhige Schlauchhand, ausgepraegt Abneigung gegenueber Pflanzen, ein ruhiges sonniges Gemuet
Jobaussichten:
Sehr gut; fuer 100m2 Rasen werden mindestens 5 Bewaesserer benoetigt
4. Rasenschneider
In Indien wird der Rasen meist nicht gemaeht sondern geschnitten und zwar mit einer Schere und - so man vom Arbeitstempo ausgeht - Halm fuer Halm.
Anforderungsprofil:
Perfektionismus, ein ruhiges sonniges Gemuet
Jobaussichten:
Ausgezeichnet, 100m2 Rasen benoetigen ca. 100 Rassenschneider
5. Fingerfarbenmaler
Ach wie lustig Fingerfarbe; mag sich jetzt manch einer denken und versohnen kindlichen Farbexzessen nachtrauern. In incredible India koennen Sie diesen Traum noch ausleben! Scheiss auf Pinsel - wer kein Besteck zum essen braucht, braucht erst recht keinen Pinsel zum Malen. Frisch reingtaucht in den Farbeimer und dann patzen was das Zeug haelt!
Ein herrlicher Job, fuer all jene, die ihre kreative Ader einmal ausleben wollen oder einfach nur Drecksschweindl sind.
Anforderungsprofil:
kindliche Freude am herumpatzen, ein ruhiges sonniges Gemuet
Jobaussichten:
Sehr gut, Fingerfarbenmaler sind vielseitig einsetzbar und wurden schon beim anstreichen von Hauswaenden, Brueckengeruesten und Laternenmasten beobachtet.
6. Lastwagen/Bus Psycho
Ein nur ganz entfernt mit dem in AT bekannten Beruf des Fernfahrers verwandter Beruf. Die Hauptaufgabe eine indischen LKW/Busfahrers ist es, andere Menschen, Tiere und Fahrzeuge grob fahrlaessig zu gefaehrden. Dies kann auf manigfaltige Weise erfolgen sei es durch auffahren, umfahren oder - eine besonders unter Schwertransportern besonders beliebte Methode - durch spontanen, willkuerlichen Spurwechsel auf stark befahrenen Strassen. Das macht Spass, das bringt Stimmung!
Anforderungsprofil:
Ganz, ganz traurige Kindheit und ausgepraegtes Kompensationsbeduerfnis, Hass auf Leben
Jobaussichten:
Reden wir vorher noch mal gaaaanz ruhig, ok?
Ich hoffe mit dieser kurzen Auflistung dem veraengstigten Arbeitsvolk wieder Hoffnung und Perspektive gegeben zu haben.
Dickes Bussi,
Euer
JP
Freitag, 12. Dezember 2008
Samstag, 29. November 2008
Goa
Strände. Sonne. Cahwewschnaps. Kann da noch was schiefgehen?
Die Antwort ist: ja
Warum? Franzosen! ÜBERALL!!! Franzose nimmt dir Platz am Strand, Franzose steht in deiner Sonne, Franzose schüttet im Suff deinen Fani aus. Das Schlimmste dabei war, das ich mit drei Franzosen unterwegs war, also mich gar nirgends vor ihnen verstecken konnte. Nicht nur (ok, hauptsächlich) ihre furchtbare Sprache (am Anfang findet mans ja noch net und charmant, aber a. sprechen sie die ganze Zeit franzakisch, auch wenn man die Sprache nicht versteht, b. singen sie franzakisch sobald sie auch nur ein izi wizi Schlückchen Bier gesiept haben - und sie singen furchtbar schlecht), weiters suchen sie fortwährend Gründe für einen Streik. Rikshafahrer verlang 30cent zuviel? WIR STREIKEN! Da wird lieber der Rikshafahrer beschimpft und 1h Fußmarsch bei 35 Grad in Kauf genommen, bevor man auf das Ungeheuerliche Angebot des 40€ im Monat verdienenden Rikshadrivers zurückkommt. Wenn man sich dann den Luxus leistet, die 2€ bezahlt und an ihnen vorbeifährt wird man sogar noch angepöbelt von dem Pack.
Anonsten war Goa aber sehr net. Das Essen ist eine Mischung aus südindischer und portugisischer Küche, es gibt viel Fisch, und Meeresfrüchte konnte man auch mal wieder essen. Goa selbst ist hübsch, aber nicht umwerfend, (ok verglichen mit Lignano is es äußerst umwerfend) hat aber doch einen gewissen Charme, dem man sich schwer entziehn kann.
So sind die 5 Tage in Goa recht flott vergangen, weiter gings nach Mangalore.
Die Antwort ist: ja
Warum? Franzosen! ÜBERALL!!! Franzose nimmt dir Platz am Strand, Franzose steht in deiner Sonne, Franzose schüttet im Suff deinen Fani aus. Das Schlimmste dabei war, das ich mit drei Franzosen unterwegs war, also mich gar nirgends vor ihnen verstecken konnte. Nicht nur (ok, hauptsächlich) ihre furchtbare Sprache (am Anfang findet mans ja noch net und charmant, aber a. sprechen sie die ganze Zeit franzakisch, auch wenn man die Sprache nicht versteht, b. singen sie franzakisch sobald sie auch nur ein izi wizi Schlückchen Bier gesiept haben - und sie singen furchtbar schlecht), weiters suchen sie fortwährend Gründe für einen Streik. Rikshafahrer verlang 30cent zuviel? WIR STREIKEN! Da wird lieber der Rikshafahrer beschimpft und 1h Fußmarsch bei 35 Grad in Kauf genommen, bevor man auf das Ungeheuerliche Angebot des 40€ im Monat verdienenden Rikshadrivers zurückkommt. Wenn man sich dann den Luxus leistet, die 2€ bezahlt und an ihnen vorbeifährt wird man sogar noch angepöbelt von dem Pack.
Anonsten war Goa aber sehr net. Das Essen ist eine Mischung aus südindischer und portugisischer Küche, es gibt viel Fisch, und Meeresfrüchte konnte man auch mal wieder essen. Goa selbst ist hübsch, aber nicht umwerfend, (ok verglichen mit Lignano is es äußerst umwerfend) hat aber doch einen gewissen Charme, dem man sich schwer entziehn kann.
So sind die 5 Tage in Goa recht flott vergangen, weiter gings nach Mangalore.
Risikesh
Diwali, das wichtigste hinduistische Fest (zumindest in Nordindien) war zu feiern und wo könnte man es besser feiern als in Rishikesh, der inoffiziellen Welthauptstadt des Yoga!
Vera, Eva´s alte Schulfreundin lud uns und ihre Praktikantin Florence in die Wochenendhütte ihres Freundes ein. Für Unterkunft war also gesorgt und frohen Mutes machten wir uns um 5:30 frühster Frühe auf zum Bahnhof, um ein gemütliches, verlängertes Wochenende in Mitten von Natur und Yogis zu verbringen. Zugfahrt war ganz angenehm, bis auf die Umstände das der Zug zwar rechtzeitig da war, aber erst 2h später abfuhr (2h Schlaf, verdammt) und das die Mädels die Aufmerksamkeit SÄMTLICHER männlichen und einiger weiblicher Inder im Zug erregten und vor lauter Fotoposing keinen ordenlichen Schlaf bekammen. Später sagte uns dann ein Inder, dass wir keine Fotos machen lassen sollten, da diese mis-geused werden. Jami.
Angkommen am Bahnhof, wurden wir von äußerst freundlichen Hausbediensteten begrüßt
und via Jeep und Ambassador (bestes Auto ever) in unser gemütliches Wochenendhütterl gebracht.
Hütterl is vielleicht nicht der ganz treffende Ausdruck für ein Anwesen mit Helikopterlandeplatz, Tennisplatz, künstlichem Wasserfall, Tempel, Tiergehäge und eigener Wohnanlage für die 25! Hausbediensteten + Familien. Das "Hütterl selber war auch ganz net, es gab verschiedene Schlafzimmer zu Auswahl ich nahm das Größte, dafür konnten die Mädels im Kate Moss Zimmer schlafen. Am ersten Tag erhielten wir Besuch von Sam, dem Halbbruder von Veras Freund, der mit ein paar Freunden auf einen gemütlichen Umtrunk vorbeiflog (ich will auch so einen helikopter, verdammt). Das Wochenende wurde dann verbracht mit essen, wandern (wunderschöne Landschaft und endlich mal saubere Luft), Rafting (mit Speedboot rauf, mit Schlauchboot runter, Ganges rules) Besuch eines Yogis (keine Ahnung, irgendwas von Krishna, Krishna) , essen, trinken (endlich wieder mal Wein), gemütlichen Quatschen am Lagefeuer (wir ham einen eigenen Servant ghabt der nur für die konstante Glut des Lagerfeuerers verantwortlich war. Alles in allem ein spitzen Wochenende, ohne Franzosen und mit lustigen Österreichern (mir san halt schon cool).
Retour gings dann wieder per Zug, nur diesmal Executive Class und in 4 1/2 h statt 11.
Bei Karen übernachtet, nächster Tag Abflug nach Goa!
Dienstag, 4. November 2008
Wertes Publikum!
Erstmals moecht ich mich in aller Form fuer die grobe Vernachlaessigung meines heissgeliebten Blogs entschuldigen. Ich hatte einfach zu viel Spass, um meine wertvolle Zeit mit blogschreiberei zu vergeuden. Da ich nun aber ausschliesslich mit meinen Franzakischen Freunden unterwegs bin, ist der Spass level schon soweit gefallen, dass ich wieder blogen kann.
Was hat sich also getan im letzten Monat?
Amritsar
Heilige Stadt der Sikh, bekannt fuer Goldenen Tempel. Sikhismus is eine lustige Religion, die man hauptsaechlich in Indien findet. Der maennliche Sikh, ist von seinen indischen Artgenossen dadurch zu unterscheiden, dass er einen, meist mit dem Hemde farblich abgestimmten, Turban traegt sowie ueber einen staatlichen Rauschebart verfuegt. Dies liegt daran, das sie sich lebtags die Haare nicht stutzen. Die Religion selbst ist eine Mischung aus Hinduismus und Islam, sprich es gibt nur einen Gott aber der ist dafuer ein blauer, Haschischrauchender Elefant. (oder so, Deteilfreaks sei Wikipedia empfohlen)
Einer der Grundsaetze des Sikhismus ist, dass jeder Reisende in Sikh Tempeln gratis schlafen und essen kann, was ich persoeblich recht nett finde. Natuerlich haben wir diese Nettigkeit sofort ausgenutzt und die erste Nacht in Amritsar gleich im Tempel verbracht (jaja, da freut sich der Sparefroh ueber EUR 1,50 mehr im Geldboerserl). Der goldene Tempel selbst ist auch sehr schoen, nette Stimmung und wirklich freundliche Sikh.
Weiters haben wir uns in Amritsar den bislang strangesten Hindutempel angeschaut. Fuer die jenigen von euch die schon im Prater waren sag ich nur DAS FUNHAUS!. Man muss durch Hoellen kreichen, durch Wasser watten, hat Spiegelwaende und natuerlich hunderte mehr oder weniger merkwuerdige Statueten die herumstehen. Meines erachtens ein durchaus gangbarer Weg auch fuer die werte kath. Kirche JESUSLAND!!! mehr Entertainment ist gefragt, so muss Glaube sein. Wenn man aus dem Tempel rauskommt ist man ausserdem noch fruchtbarer, zumindest stand das im dort ausgeteilen Flyer.
Sonst war die Stadt nicht wirklich spannend ham uns noch das Maharadscha Dingstibumsti Museum angeschaut, welches so schlecht war, dass ich jetzt aus Respekt vor Land und Leuten, gar nicht mehr darauf eingehen will.
Next weekend: Delhi
Fernsehn, essen, schlafen - sehr angenehm.
Erstmals moecht ich mich in aller Form fuer die grobe Vernachlaessigung meines heissgeliebten Blogs entschuldigen. Ich hatte einfach zu viel Spass, um meine wertvolle Zeit mit blogschreiberei zu vergeuden. Da ich nun aber ausschliesslich mit meinen Franzakischen Freunden unterwegs bin, ist der Spass level schon soweit gefallen, dass ich wieder blogen kann.
Was hat sich also getan im letzten Monat?
Amritsar
Heilige Stadt der Sikh, bekannt fuer Goldenen Tempel. Sikhismus is eine lustige Religion, die man hauptsaechlich in Indien findet. Der maennliche Sikh, ist von seinen indischen Artgenossen dadurch zu unterscheiden, dass er einen, meist mit dem Hemde farblich abgestimmten, Turban traegt sowie ueber einen staatlichen Rauschebart verfuegt. Dies liegt daran, das sie sich lebtags die Haare nicht stutzen. Die Religion selbst ist eine Mischung aus Hinduismus und Islam, sprich es gibt nur einen Gott aber der ist dafuer ein blauer, Haschischrauchender Elefant. (oder so, Deteilfreaks sei Wikipedia empfohlen)
Einer der Grundsaetze des Sikhismus ist, dass jeder Reisende in Sikh Tempeln gratis schlafen und essen kann, was ich persoeblich recht nett finde. Natuerlich haben wir diese Nettigkeit sofort ausgenutzt und die erste Nacht in Amritsar gleich im Tempel verbracht (jaja, da freut sich der Sparefroh ueber EUR 1,50 mehr im Geldboerserl). Der goldene Tempel selbst ist auch sehr schoen, nette Stimmung und wirklich freundliche Sikh.
Weiters haben wir uns in Amritsar den bislang strangesten Hindutempel angeschaut. Fuer die jenigen von euch die schon im Prater waren sag ich nur DAS FUNHAUS!. Man muss durch Hoellen kreichen, durch Wasser watten, hat Spiegelwaende und natuerlich hunderte mehr oder weniger merkwuerdige Statueten die herumstehen. Meines erachtens ein durchaus gangbarer Weg auch fuer die werte kath. Kirche JESUSLAND!!! mehr Entertainment ist gefragt, so muss Glaube sein. Wenn man aus dem Tempel rauskommt ist man ausserdem noch fruchtbarer, zumindest stand das im dort ausgeteilen Flyer.
Sonst war die Stadt nicht wirklich spannend ham uns noch das Maharadscha Dingstibumsti Museum angeschaut, welches so schlecht war, dass ich jetzt aus Respekt vor Land und Leuten, gar nicht mehr darauf eingehen will.
Next weekend: Delhi
Fernsehn, essen, schlafen - sehr angenehm.
Dienstag, 7. Oktober 2008
Free Tibet!

Dieses WE hat es uns nach Dharamsala bzw. McLeod Ganj verschlagen, wir 4 (Jakob, Sixtine, Thomas und meine Wenigkeit) wussten gerade mal, dass der Dalai Lama dieses kleine Städtchen seine Heimat nennen darf. Er residiert dort aber gerade mal 2-3 mal im Jahr um Lesungen im Tempel neben seiner Residenz zu halten, sogenannte Teachings...Und wir vier hatten tatsächlich das Glück genau an einem dieser Zeitpunkte nach Dharamsala bzw. McLeod Ganj zu fahren und an einer Segnung des Dalai Lama teilzunehmen...what a Karma! Das wussten wir eigentlich sobald wir angekommen waren, da der Ort mit "weissen" Touristen, Hippie-Überbleibsl und Möchte-Gern-Buddhisten überströmt ist. Es gibt nichts was man in Dharamsala nicht machen kann um seine eigene innere Ruhe zu finden: haufenweise Meditationskurse, Reiki, Yoga, Buddhismus Einführungskurse, Tibetische Massagen (welche wir uns auch eine genehmigten) und für einfache Leute wie wir es sind: einige "westliche" Cafés, die den bessten Cappuccino, Omelette au fromage, chocolate tart, banana shakes und unzählige leckere Sandwiches angeboten haben und uns eine kleine Pause vom indischen Essen gaben... obwohl die leckeren Momos der tibetischen Küche auch wirklich zu empfehlen sind! Dharamsala besteht aus dem
eigentlichen Dharamsala, wo es aber nicht wirklich etwas Sehenswertes gibt und dem 4km entfernten McLeod Ganj, Sitz der tibetischen Exilregierung...nach der chinesischen Invasion in Tibet haben der Dalai Lama und sein Gefolge um Asyl in McLeod Ganj gebeten und seitdem sind ihm mehr als 250 000 Tibeter gefolgt... Dharamsala ist somit eher tibetisch als indisch... was wieder mal die Vielfältigkeit Indiens zeigt - India is of many flavours - wir waren auf alle Fälle von diesem Städtchen beeindruckt, obwohl es nicht wirklich eine schöne Stadt ist, strahlt es so eine Ruhe aus und die lächelnden tibetischen Mönche sind mitunter auch ein Grund dafür. Im Tibet Museum konnten wir uns ein bisschen über die dramatische Geschichte der Invasion in Tibet informieren und den andauernden Kampf eines unabhängigen Tibet innerhalb Chinas. Es schockiert und fasziniert gleichzeitig, weil der Glaube und die Hoffnung an ein freies Tibet dominieren...und das Vertrauen in die Heiligkeit des 14. Dalai Lama, Tenzin Gyatso. Wir haben also am Samstag an einer Segnung von ihm teilgenommen, wo wir es uns auf der Wiese vorm Tempel mit anderen Gläubigen und Nichtgläubigen gemütlich gemacht haben und das ganze Spektakel via FM Radio übersetzt bekommen haben sowie einem Riesenplasma Schirm um die Zeremonie im Tempel selbst zu verfolgen (um drinnen teilnehmen zu können, hätten wir uns schon wochenlang vorher registrieren müssen)... alles doch sehr beeindruckend...einmal durften wir dank unseres Mönches eine kleine Runde im Tempel machen und ihn auch ganz hautnah sehen... Fotos durften wir natürlich nicht machen, aber für uns bleibt es wohl ein unvergessliches Erlebnis und Highlight dieses WE. In diesem Sinne verbleiben wir mit einem "Tibet will be free" ...
eigentlichen Dharamsala, wo es aber nicht wirklich etwas Sehenswertes gibt und dem 4km entfernten McLeod Ganj, Sitz der tibetischen Exilregierung...nach der chinesischen Invasion in Tibet haben der Dalai Lama und sein Gefolge um Asyl in McLeod Ganj gebeten und seitdem sind ihm mehr als 250 000 Tibeter gefolgt... Dharamsala ist somit eher tibetisch als indisch... was wieder mal die Vielfältigkeit Indiens zeigt - India is of many flavours - wir waren auf alle Fälle von diesem Städtchen beeindruckt, obwohl es nicht wirklich eine schöne Stadt ist, strahlt es so eine Ruhe aus und die lächelnden tibetischen Mönche sind mitunter auch ein Grund dafür. Im Tibet Museum konnten wir uns ein bisschen über die dramatische Geschichte der Invasion in Tibet informieren und den andauernden Kampf eines unabhängigen Tibet innerhalb Chinas. Es schockiert und fasziniert gleichzeitig, weil der Glaube und die Hoffnung an ein freies Tibet dominieren...und das Vertrauen in die Heiligkeit des 14. Dalai Lama, Tenzin Gyatso. Wir haben also am Samstag an einer Segnung von ihm teilgenommen, wo wir es uns auf der Wiese vorm Tempel mit anderen Gläubigen und Nichtgläubigen gemütlich gemacht haben und das ganze Spektakel via FM Radio übersetzt bekommen haben sowie einem Riesenplasma Schirm um die Zeremonie im Tempel selbst zu verfolgen (um drinnen teilnehmen zu können, hätten wir uns schon wochenlang vorher registrieren müssen)... alles doch sehr beeindruckend...einmal durften wir dank unseres Mönches eine kleine Runde im Tempel machen und ihn auch ganz hautnah sehen... Fotos durften wir natürlich nicht machen, aber für uns bleibt es wohl ein unvergessliches Erlebnis und Highlight dieses WE. In diesem Sinne verbleiben wir mit einem "Tibet will be free" ... Montag, 6. Oktober 2008
World peace & Camel boo
Ein herzliches Holladrio aus dem Land, in dem Demokratie noch funktioniert!Bevor ich jetzt anfange mich über Wahlergebnisse oder ähnliche Grauslichkeiten zu mokieren, erzähl ich lieber, was sich in meinem überaus aufregenden Leben so zugetragen hat in den letzten 2 Wochen.
Starten wir mit unserer Jaisalmer Mission. Jaisalmer, auch die goldene Stadt gennant ist eigentlich nicht viel mehr als ein Fort, auf einem Hügel, irgendwo in der Wüste in der Nähe von Indiens heißgeliebten Nachbarn Pakistan. Wobei man schon sagen muss, dass es sich um ein zeimlich dickes, fettes, großes Fort handelt also kein Schmähfort ala Riegersburg.
Hingefahren sind wir per Zug, lässige 20h im 3rd class sleeper. Fahrt war dennoch sehr lustig was evtl. auch mit dem köstlichen indischen Whisky, welchen wir als Wegzehrung mitgenommen haben liegen könnte.
Endlich angekommen, erfrischten wir uns erstmal in einem richtig schönen, großen Pool, welcher
eigendlich zu einem - für unsere Verhältnisse - viel zu teurem Hotel gehörte. Da aber unser Guide "Magic" mit dem Besitzer irgendwie verwandt war, wars gratis für uns, also gut. Turban und anderes, nutzloses Zeug gekauft, bestes indisches Essen gehabt, danach eine recht durchzechte Nacht ("magic" ist auch mit dem Spirituosenhändler verwandt) am Dach unseres Hostels verbracht.
eigendlich zu einem - für unsere Verhältnisse - viel zu teurem Hotel gehörte. Da aber unser Guide "Magic" mit dem Besitzer irgendwie verwandt war, wars gratis für uns, also gut. Turban und anderes, nutzloses Zeug gekauft, bestes indisches Essen gehabt, danach eine recht durchzechte Nacht ("magic" ist auch mit dem Spirituosenhändler verwandt) am Dach unseres Hostels verbracht. 7h am nächsten Tag Aufbruch zu unserer Kamelsafari. Kater + 0 h Schlaf (Doppelbett mit zwei
Franzaken is nix wo man sich einschlafen traut) + lustiges Kamel = KEINE gute Idee. Safari war aber trotzdem ganz lustig auch wenn der Allerwerteste einen nach spätesten 30min zu verfluchen und zu hassen beginnt. Nach 8 Stunden Kamelritt (gefühlte 2 Jahre) sind wir dann endlich bei den Sanddünen angekommen (Rest der Wüste war aus Stein), wo wir dann auch jausneten (frisch gekilltes Chicken) und unser Nachtlager aufschlugen. Nächtigen in der Wüste ist übrigens durchaus zu empfehlen. Die Sterne sind ein WAHNSINN, was man allerdings nicht mitkriegt, da man sich fürs Schlafen komplett einmumen
muss (auch Kopf) wenn man am nächsten Tag nicht mit 2 Kilo Sand in Naserl und Munderl aufwachen will. Trotzdem gut geschlafen, Spass gemacht.
Nächster Tag nochmal 3-4h Kamelhoperreita danach kurzes Sightseeing & shoppen (Eva sucht Taschen, Jakob Bangh-Lassi), Zug retour. *Jakob Ende*
Franzaken is nix wo man sich einschlafen traut) + lustiges Kamel = KEINE gute Idee. Safari war aber trotzdem ganz lustig auch wenn der Allerwerteste einen nach spätesten 30min zu verfluchen und zu hassen beginnt. Nach 8 Stunden Kamelritt (gefühlte 2 Jahre) sind wir dann endlich bei den Sanddünen angekommen (Rest der Wüste war aus Stein), wo wir dann auch jausneten (frisch gekilltes Chicken) und unser Nachtlager aufschlugen. Nächtigen in der Wüste ist übrigens durchaus zu empfehlen. Die Sterne sind ein WAHNSINN, was man allerdings nicht mitkriegt, da man sich fürs Schlafen komplett einmumen
muss (auch Kopf) wenn man am nächsten Tag nicht mit 2 Kilo Sand in Naserl und Munderl aufwachen will. Trotzdem gut geschlafen, Spass gemacht.Nächster Tag nochmal 3-4h Kamelhoperreita danach kurzes Sightseeing & shoppen (Eva sucht Taschen, Jakob Bangh-Lassi), Zug retour. *Jakob Ende*
*Anmerkung Eva* Der liebe Jakob ist jetzt furchtbar müde und schrecklich schreibfaul, also werde ich in den nächsten Tagen mal eine kleine Fortsetzung schreiben, zwecks world peace und so...pics gibts aber schon nebenan...
Mittwoch, 24. September 2008
Listen up, your king is speaking...
Geneigter Leser, hochverehrte Leserin
Die Zeit sie verfliegt ach so schnell wenn man Spaß hat und Spaß haben wir hier unten, bei unseren lieben, wilden Freunden jede Menge. Nicht nur weil wir hier unten wie Könige oder gar Götter (ok, a wengal übertrieben) behandelt werden, auch weil wir allerhand lustiges unternehmen.
So waren wir u.a. im absolut grottenhäßlichen Städtchen Agra um uns das wunderschöne, wahrlich imposante Taj Mahal nebst Fort Agra anzuschauen. Beides sehr gut, könnte mir recht gut vorstellen, mir so ein schnuckeliges Mausoleum in mein Gärtlechen zu stellen oder nen geräumigen Harem mein eigen zu nennen (natürlich nur für unsere Enten, Eseln und Giraffen Schnucki).
Nächste Station war dann die lauschige Wüstenstadt Jaipur, auch bekannt als rosa Stadt. Rosa nicht etwa auf Grund der sexuellen Orientierung ihrer Einwohner, sondern auf Grund des Umstandes, das rosa in Indien die Farbe der Gastfreundschaft ist und der hiesige Maharatscha anno 18 irgendwas die gesamte Stadt rosa anpinseln lies. Anlass dazu war die Begrüßung der überaus freundlichen Briten, die den Maharatscha kurz darauf entmachteten.
Sehenswert in Jaipur ist u.a. der Palast der Winde, der eigendlich nur aus einer imposanten, aber innen hohlen Fassade besteht, sowie die Forts die auf den Hügeln rings um die Stadt thronen. Alles sehr nett.
Citylife in Jaipur war auch durchaus ansprechend, hatten das Glück irgendeiner Hinduprozession, bei der es (so glaub ich) um Bananen und Lärm ging beizuwohnen, weiters wurden wir zu einer Hochzeit eingeladen (alles Wahnsinnige, hunderte Leute, Essen, Bühne, Pferde, 90'er Techno in voller Lautstärke aber kein Bier weit und breit), war sehr spannend.
Wir, dass sind übrigens nicht mehr nur Eva, Loraine und meine Wenigkeit sondern mittlerweile noch fünf weitere Franzaken, die teils schwer in Ordnung, teils etwas anstrengend sind.
Was noch? Seit letzter Woche sind wir jetzt offiziell fleißige Studenten. Studieren in Indien ist anders. Benotung erfolgt nur sekundär nach Leistung, der primäre Faktor zur Erlangung einer guten Note ist die Lautstärke und das Stimmvolumen des eigenen Sprachorgans.
Praktisch schaut das dann so aus: Der Professor (mit "Sir" anreden nicht vergessen) spricht ein - zwei Sätze, diese werden dann zum Anlass genommen wild herumzuschreien und ein wahres Feuerwerk überflüssiger Allgemeinplätze Richtung Professor zu schleudern. 20 Minuten später spricht der Prof. wieder ein - zwei Sätzchen und das Spiel startet von vorn.
Haben uns mittlerweile einigermaßen an unsre Hostels gewöhnt, sprich das hineinschmuggeln von Alkohol, Zigaretten und Fleisch (ja, Fleisch in jeglicher Form ist auch verboten) ist kein Problem mehr. Hab mich mit dem Hostelmanager angefreundet und hab mittlerweile sogar das Privileg, das Hostel nach 22h zu verlassen... huuuuuh. Der Nachteil an dem Ganzen ist das mittlerweile das ganze Hostel meine Zimmernummer kennt, und jeder Inder, dem es nach Zigarretten, Alkohol oder intercultural exchange lüstet, dieses auch aufsucht. Zumindest bei mir ist das so, Eva hat leider die Arschkarte gezogen und hockt mit drei Franzakinen in einer für indische Verhältnisse fast schon als luxuriös zu bezeichnenten Unterkunft fest, hat dafür aber keine Pardi nich.
Morgen gehts auf nach Jaisalmer, noch ne Wüstenstadt mit ganz vielen Kamelen und einem speziellen Kräutertrunk, der sehr bös sein soll. Werd ma mal sehn, hab mit einem lieben indischen Freund gewettet, das es mich nicht umhaut, nächste Woche wissen wir mehr.
2 Dinge möcht ich noch anmerken:
1. Allen die keine Email von mir kriegen, sorry aber das Internet bei mir is so arschlangsam, die E-mailschreiberei nervlich einfach nicht druckbar is.
2. Wie immer möchte ich alle "Rechtschreibfehler" als durchaus gewollte, stilistische Komponente meines sprachlichen Ausdrucks verstanden wissen.
Die Zeit sie verfliegt ach so schnell wenn man Spaß hat und Spaß haben wir hier unten, bei unseren lieben, wilden Freunden jede Menge. Nicht nur weil wir hier unten wie Könige oder gar Götter (ok, a wengal übertrieben) behandelt werden, auch weil wir allerhand lustiges unternehmen.
So waren wir u.a. im absolut grottenhäßlichen Städtchen Agra um uns das wunderschöne, wahrlich imposante Taj Mahal nebst Fort Agra anzuschauen. Beides sehr gut, könnte mir recht gut vorstellen, mir so ein schnuckeliges Mausoleum in mein Gärtlechen zu stellen oder nen geräumigen Harem mein eigen zu nennen (natürlich nur für unsere Enten, Eseln und Giraffen Schnucki).
Nächste Station war dann die lauschige Wüstenstadt Jaipur, auch bekannt als rosa Stadt. Rosa nicht etwa auf Grund der sexuellen Orientierung ihrer Einwohner, sondern auf Grund des Umstandes, das rosa in Indien die Farbe der Gastfreundschaft ist und der hiesige Maharatscha anno 18 irgendwas die gesamte Stadt rosa anpinseln lies. Anlass dazu war die Begrüßung der überaus freundlichen Briten, die den Maharatscha kurz darauf entmachteten.Sehenswert in Jaipur ist u.a. der Palast der Winde, der eigendlich nur aus einer imposanten, aber innen hohlen Fassade besteht, sowie die Forts die auf den Hügeln rings um die Stadt thronen. Alles sehr nett.
Citylife in Jaipur war auch durchaus ansprechend, hatten das Glück irgendeiner Hinduprozession, bei der es (so glaub ich) um Bananen und Lärm ging beizuwohnen, weiters wurden wir zu einer Hochzeit eingeladen (alles Wahnsinnige, hunderte Leute, Essen, Bühne, Pferde, 90'er Techno in voller Lautstärke aber kein Bier weit und breit), war sehr spannend.
Wir, dass sind übrigens nicht mehr nur Eva, Loraine und meine Wenigkeit sondern mittlerweile noch fünf weitere Franzaken, die teils schwer in Ordnung, teils etwas anstrengend sind.
Was noch? Seit letzter Woche sind wir jetzt offiziell fleißige Studenten. Studieren in Indien ist anders. Benotung erfolgt nur sekundär nach Leistung, der primäre Faktor zur Erlangung einer guten Note ist die Lautstärke und das Stimmvolumen des eigenen Sprachorgans.
Praktisch schaut das dann so aus: Der Professor (mit "Sir" anreden nicht vergessen) spricht ein - zwei Sätze, diese werden dann zum Anlass genommen wild herumzuschreien und ein wahres Feuerwerk überflüssiger Allgemeinplätze Richtung Professor zu schleudern. 20 Minuten später spricht der Prof. wieder ein - zwei Sätzchen und das Spiel startet von vorn.
Haben uns mittlerweile einigermaßen an unsre Hostels gewöhnt, sprich das hineinschmuggeln von Alkohol, Zigaretten und Fleisch (ja, Fleisch in jeglicher Form ist auch verboten) ist kein Problem mehr. Hab mich mit dem Hostelmanager angefreundet und hab mittlerweile sogar das Privileg, das Hostel nach 22h zu verlassen... huuuuuh. Der Nachteil an dem Ganzen ist das mittlerweile das ganze Hostel meine Zimmernummer kennt, und jeder Inder, dem es nach Zigarretten, Alkohol oder intercultural exchange lüstet, dieses auch aufsucht. Zumindest bei mir ist das so, Eva hat leider die Arschkarte gezogen und hockt mit drei Franzakinen in einer für indische Verhältnisse fast schon als luxuriös zu bezeichnenten Unterkunft fest, hat dafür aber keine Pardi nich.
Morgen gehts auf nach Jaisalmer, noch ne Wüstenstadt mit ganz vielen Kamelen und einem speziellen Kräutertrunk, der sehr bös sein soll. Werd ma mal sehn, hab mit einem lieben indischen Freund gewettet, das es mich nicht umhaut, nächste Woche wissen wir mehr.
2 Dinge möcht ich noch anmerken:
1. Allen die keine Email von mir kriegen, sorry aber das Internet bei mir is so arschlangsam, die E-mailschreiberei nervlich einfach nicht druckbar is.
2. Wie immer möchte ich alle "Rechtschreibfehler" als durchaus gewollte, stilistische Komponente meines sprachlichen Ausdrucks verstanden wissen.
Mittwoch, 10. September 2008
Delhi und noch viele andere wunderliche Dinge....
Jetzt sind schon wieder ein paar Tage vergangen...nach der Ankunft haben wir uns eigentlich nur ein bisschen in Noida umgeschaut- in der Shopping Mall - Great India Place - und haben verblüfft festgestellt, dass westliche Kleidung zB fast gleich teuer wie bei uns ist... also werden wir uns in Zukunft von großen klimatisierten Shopping Malls fernhalten und die Markets bevorzugen.
In Delhi waren wir bis dato zweimal, beim ersten Mal in Begleitung eines charmanten indischen Taxifahrers, den wir für den ganzen Tag gebucht haben. Anfangs war
er noch reserviert, irgendwie wollte er nicht mit uns reden und uns auch nicht seinen Namen verraten - weil er ja "nur" der Fahrer von uns ist, doch langsam taute er auf und dann wurden wir ihn auch nicht mehr los. Bezahlt haben wir im Endeffekt für den ganzen Tag Fahrt + Essen + Parkplatzgebühren + eine Flasche Wodka und eine Flasche Bier (als kleines I-Tupferl des Tages) Was dann darin resultierte, den ganzen Abend und auch den ganzen nächsten Tag Anrufe zu bekommen, wann wir denn wieder mit ihm fahren möchten :o) Wir müssen aufhören, einfach zuuuu nett zu sein.....
In Delhi waren wir bis dato zweimal, beim ersten Mal in Begleitung eines charmanten indischen Taxifahrers, den wir für den ganzen Tag gebucht haben. Anfangs war
er noch reserviert, irgendwie wollte er nicht mit uns reden und uns auch nicht seinen Namen verraten - weil er ja "nur" der Fahrer von uns ist, doch langsam taute er auf und dann wurden wir ihn auch nicht mehr los. Bezahlt haben wir im Endeffekt für den ganzen Tag Fahrt + Essen + Parkplatzgebühren + eine Flasche Wodka und eine Flasche Bier (als kleines I-Tupferl des Tages) Was dann darin resultierte, den ganzen Abend und auch den ganzen nächsten Tag Anrufe zu bekommen, wann wir denn wieder mit ihm fahren möchten :o) Wir müssen aufhören, einfach zuuuu nett zu sein.....An diesen Tag haben wir uns Swominarayanya Temple AksherDham, Humayun´s Tomb, Lodi Garden und den Lotus Temple angeschaut.. alles sehr beeindruckend... Siehe Fotos in unserer Galerie...
Unser zweiter Delhi Trip war dann schon doch interessanter - Puneet, ein netter indischer Student de
r auch in Graz sein Auslandssemester absolviert hat, wollte uns unbedingt auch ein bisschen was von Indien zeigen: erster Stopp: sein Zuhause am Weg nach Delhi...und wie man es auch aus Reiseführern lesen kann: Für Inder sind Gäste nicht Könige, sondern Art Götter - Die Mama von Puneet hat uns mit Leckereien verwöhnt und hätte am Liebsten noch ein ganzes Menü für uns gezaubert.... und obwohl kein einziges Wort gewechselt wurde - wir spürten wie sie es meinte.... nach dieser warmherzigen Begegnung ging es auf ein paar Markets und ich habe es doch ein bisschen ausgenützt einen Inder bei uns zu haben - Touristen werden ansonst einfach nur gerne augenommen... und so konnte uns das nicht passieren - jede kleine "negotiation" führte doch immer zum gewünschten Ziel....
r auch in Graz sein Auslandssemester absolviert hat, wollte uns unbedingt auch ein bisschen was von Indien zeigen: erster Stopp: sein Zuhause am Weg nach Delhi...und wie man es auch aus Reiseführern lesen kann: Für Inder sind Gäste nicht Könige, sondern Art Götter - Die Mama von Puneet hat uns mit Leckereien verwöhnt und hätte am Liebsten noch ein ganzes Menü für uns gezaubert.... und obwohl kein einziges Wort gewechselt wurde - wir spürten wie sie es meinte.... nach dieser warmherzigen Begegnung ging es auf ein paar Markets und ich habe es doch ein bisschen ausgenützt einen Inder bei uns zu haben - Touristen werden ansonst einfach nur gerne augenommen... und so konnte uns das nicht passieren - jede kleine "negotiation" führte doch immer zum gewünschten Ziel....Connaught Place - ein sehr spiritueller Ort - Meditation, Beten, inspirierende Musik, im heiligen Wasser baden - Sikhs dürfen ihre Haare nie schneiden und bedecken diese meist mit einem Tuch (Turban ähnlich) - auch wir mussten im Tempel die Haare bedeckt tragen - es war sehr beeindruckend zu sehen wie gläubig diese Gemeinschaft ist und es auch offenherzig zeigt.
Mehr Infos wenns euch interessiert: http://de.wikipedia.org/wiki/Sikhismus
Mehr Infos wenns euch interessiert: http://de.wikipedia.org/wiki/Sikhismus
Die Uni startet erst am 14. September, hatten heute unsere Orientation, und sind doch a bisserl anzipft, weil halt ohne Regeln und Verbote in Indien gar nichts geht: unser Favorit auf der Liste der Hostel Rules and Regulations:
Employment of a private servant is not allowed in the hostel -Pech gehabt lieber Jakob!! Und da unser Stundenplan auch nicht so gerade rosig ausschaut, werden wir uns wohl doch an diese Regeln gewöhnen müssen....
In den nächsten Tagen ziehts uns nach Agra zum Taj Mahal und ins goldene Rajastan, wo wir auch sicher einen Elephanten Ritt nicht ausschliessen werden...mehr dazu wird euch dann wieder mein lieber Kollege Jakob berichten....
Sonntag, 7. September 2008
first impressions...
Ein herzliches Namaste aus dem wunderschoenen Noida. Wunderschoen zumindest fuer den jenigen, der halbfertiggebaute, dreckige, staubige Industriebezirke ohne JEGLICHE Infrastruktur geil findet.
Eva und und ich wohnen (hausen?), hier in so genannten hostel, Eva bei den Maedchen direkt am Campus, ich im Boys Hostel, ca. 3km von der Uni entfernt.
Das Hostel is voll laessig, man darf halt nicht rauchen, trinken, nach 22h heimkommen oder auf die wahnwitzige Idee kommen bei 35 Grad kurze Hosen tragen zu wollen, wenn man essen geht.
Aber genug geraunzt, es gebt natuerlich auch hier nicht ganz so schlechtes. Die Inder zum Beispiel. Habe seit meiner Ankunft in Noida ca. 100x Haende geschuettelt und erzaehlt das ich aus Austria komm, wobei ich ungefaehr gleichoft erklaert hab, dass sich dieses Austria in Europa befindet (Austria you know, thats where Hitler came from). Habe mir natuerlich durch meine charmante Art schon viele Freunde gemacht und mit ein paar Indern Biertschi und Whisky verkostet. ("Regeln und Knochen gehoeren gebrochen" Chrissemann 2007). War ganz lustig, vor allem weil die Burschen weniger vertragen als durchschnittliche Volksschueler unserer Breiten.
Gestern warn wir dann in Delhi, dazu aber mehr von Eva.
PS: Da die upload Zeit fuer ein Foto fast 2h betraegt, werde ich von einer ausfuehrlichen Foto-Doku des wunderlichen Indiens leider Abstand nehmen muessen.
JP
Eva und und ich wohnen (hausen?), hier in so genannten hostel, Eva bei den Maedchen direkt am Campus, ich im Boys Hostel, ca. 3km von der Uni entfernt.
Das Hostel is voll laessig, man darf halt nicht rauchen, trinken, nach 22h heimkommen oder auf die wahnwitzige Idee kommen bei 35 Grad kurze Hosen tragen zu wollen, wenn man essen geht.
Aber genug geraunzt, es gebt natuerlich auch hier nicht ganz so schlechtes. Die Inder zum Beispiel. Habe seit meiner Ankunft in Noida ca. 100x Haende geschuettelt und erzaehlt das ich aus Austria komm, wobei ich ungefaehr gleichoft erklaert hab, dass sich dieses Austria in Europa befindet (Austria you know, thats where Hitler came from). Habe mir natuerlich durch meine charmante Art schon viele Freunde gemacht und mit ein paar Indern Biertschi und Whisky verkostet. ("Regeln und Knochen gehoeren gebrochen" Chrissemann 2007). War ganz lustig, vor allem weil die Burschen weniger vertragen als durchschnittliche Volksschueler unserer Breiten.
Gestern warn wir dann in Delhi, dazu aber mehr von Eva.
PS: Da die upload Zeit fuer ein Foto fast 2h betraegt, werde ich von einer ausfuehrlichen Foto-Doku des wunderlichen Indiens leider Abstand nehmen muessen.
JP
Samstag, 23. August 2008
i sit and watch as time goes by...
Ab 5. September ist es soweit: meine Wenigkeit und die höchst geschätzte, mit Worten kaum zu beschreibende, einzigartge Mrs. Eva machen uns auf, den Heiden Zivilisation, Liebe und und Rock n' Roll zu bringen!
Ein herzliches Krishna, Krishna, hat hat hat
JP
Ein herzliches Krishna, Krishna, hat hat hat
JP
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